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21. März - Tag des Waldes

Am 21. März, dem traditionellen Tag des Waldes, wird der österreichische Baum des Jahres vorgestellt. 2019 erhält die Hopfenbuche diese Auszeichnung. Die Hopfenbuche ist vereinzelt im Süden des Burgenlandes zu finden. Aufgrund des allgemeinen Klimawandels könnte die Hopfenbuche auch im Burgenland künftig an Bedeutung gewinnen. Die Hopfenbuche kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist anspruchslos und braucht aufgrund Ihrer Herkunft wenig Wasser. 


 

Burgenländischen Wald nachhaltig klimafit machen

 

Ein gepflegter Wald trägt einen wichtigen Teil zum Klimaschutz bei. Denn Wälder erzeugen nicht nur Sauerstoff, sondern speichern gleichzeitig Kohlenstoff ab. Das reduziert den Treibhauseffekt. 

 

Das Burgenland ist zu 33 Prozent bewaldet, was in etwa 133.00 ha entspricht. Diese Fläche macht den Wald zu einer der wichtigsten Ressource des Landes. proHolz Netzwerk Burgenland nutzt den Tag des Waldes, um auf die Bedeutung des Waldes im Klimawandel aufmerksam zu machen.

 

Damit der burgenländische Wald den Herausforderungen und Wetterextremen gewachsen ist, muss er nachhaltig „klimafit“ gemacht werden. Das heißt, dass der Wald auf den Klimawandel vorbereitet wird. Nur ein nachhaltig genutzter und gepflegter Wald kann diesen „Kampf“ erfolgreich aufnehmen. Dabei müssen die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer nach Kräften unterstützt werden. 

 

Durch speziell angepasste und professionelle Pflege erfährt der Wald auch eine Wertsteigerung. Das ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch zu sehen. Eine gekonnte und schonende Pflege der Wälder ist kein verwerflicher Eingriff in die Natur sondern eine nachhaltige Sicherung des Bestandes. Wir leben seit Jahrhunderten in einer Kulturlandschaft, die durch regelmäßige menschliche Eingriffe gestaltet wurde. Den Wald zu nützen bedeutet also auch, das Klima zu schützen.

 

Informationen und Hilfe zum klimafitten Wald 

 

Die Landwirtschaftskammer Burgenland, der Burgenländische Waldverband oder proHolz Netzwerk Burgenland sind burgenländische Institutionen an die sich Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit ihren Fragen zum klimafitten Wald wenden können. 

 

Landwirtschaftskammer Burgenland


Burgenländischer Waldverband
 

www.klimafitterwald.at

 

 

Tag des Waldes  

 

Der Tag des Waldes wurde Ende der 1970er Jahre durch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) eingeführt. Ein Wald ist eine Pflanzenformation, die im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann. 

 

Wälder sind komplexe Ökosysteme. Mit optimaler Ressourcenausnutzung sind sie das produktivste Landökosystem. Nach den Ozeanen sind sie die wichtigste Einflussgröße des globalen Klimas. Sie stellen gegenüber anderen Nutzungsformen global die einzig wirksame Kohlendioxidsenke dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten. Sie wirken ausgleichend auf den globalen Stoffhaushalt. Ihr Artenreichtum ist ein unschätzbarer Genpool, dessen Bedeutung zunehmend auch in der Industrie erkannt wird.

 

Großen Einfluss auf die Waldentwicklung nimmt der Mensch seit den ersten Tagen der Zivilisation. Vor allem wurden Wälder gerodet, um Siedlungs- und Ackerfläche zu gewinnen. Später trat in den Ländern Europas die Nutzung des Holzes als Energieträger und als Rohstoff in den Vordergrund. Der Anteil des Waldes an der Landnutzung nimmt in Österreich, aufgrund der nachhaltigen Waldbewirtschaftung jährlich zu. Der Forst- und Holzsektor sind in Österreich der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für mehr als 300.000 Menschen.


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